Anwendungsbeispiel: Modulare Firmenpräsentation für einen Großkonzern
Illustratives Projektszenario: So kann eine modulare Firmenpräsentation für einen Großkonzern aussehen, einsetzbar vom Vertrieb bis zum Vorstand. Beispielhafter Ablauf.
Anwendungsbeispiel Firmenpräsentation: Dieses illustrative Projektszenario zeigt, wie ein modulares Präsentationssystem für einen Großkonzern aussehen kann. Es ist kein benanntes Kundenprojekt, sondern ein typisches Beispiel. Stellen Sie sich einen Industriekonzern vor, der eine Herausforderung kennt, die viele Großunternehmen haben: Die Firmenpräsentation ist veraltet, inkonsistent und kursiert in Dutzenden unterschiedlichen Versionen. Eine Agentur aus dem Netzwerk von Präsentationsexperten kann ein modulares System entwickeln, das Konsistenz, Flexibilität und professionelles Design vereint.
Die Ausgangssituation (Beispielszenario)
Angenommen, der Konzern beschäftigt weltweit mehrere zehntausend Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen. Jeder Geschäftsbereich, jede Landesgesellschaft und teilweise sogar einzelne Vertriebsteams haben ihre eigenen Versionen der Firmenpräsentation erstellt. Das Ergebnis: Hunderte inkonsistente Präsentationen mit teils veralteten Zahlen, unterschiedlichen Markenauftritten und widersprüchlichen Botschaften.
Typische Probleme
- Marken-Inkonsistenz: Unterschiedliche Logos, Farben und Schriften in verschiedenen Versionen.
- Veraltete Inhalte: Manche Präsentationen enthalten Zahlen, die mehrere Jahre alt sind.
- Redundanter Aufwand: Jedes Team investiert Stunden in eigene Folien, ohne voneinander zu wissen.
- Qualitätsgefälle: Die Qualität variiert stark, von professionell gestalteten Folien bis zu reinen Textfolien.
- Kein zentrales Management: Es gibt keine zentrale Stelle mit Überblick über alle Versionen.
So kann eine Agentur vorgehen
Analyse und Stakeholder-Mapping
Zunächst wird der Status quo analysiert. Dazu werden die verschiedenen Versionen der Firmenpräsentation aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen und Regionen gesammelt. Parallel werden die relevanten Stakeholder identifiziert: Wer nutzt die Firmenpräsentation? In welchen Situationen? Vor welchen Zielgruppen?
Häufiges Ergebnis einer solchen Analyse: Die Firmenpräsentation wird in vielen verschiedenen Kontexten eingesetzt, vom Kundengespräch über Bewerberpräsentationen bis hin zu Pressekonferenzen und Vorstandsberichten.

Modulkonzept-Entwicklung
Basierend auf der Analyse entsteht ein Modulkonzept mit fünf Kernmodulen:
- Unternehmensmodul: Überblick, Geschichte, Kennzahlen, Standorte
- Geschäftsbereichsmodule: Individuell für jeden der vier Geschäftsbereiche
- Produktmodul: Produkte und Lösungen mit Anwendungsbeispielen
- Referenzmodul: Kundenstimmen, Case Studies, Partnerlogos
- Teammodul: Vorstand, Führungsteam, Ansprechpartner
Jedes Modul enthält Pflichtfolien (immer enthalten) und optionale Folien (je nach Bedarf). Ein klares Nummerierungssystem macht es einfach, die richtigen Folien für den jeweiligen Anlass zusammenzustellen.
Design-Entwicklung
Das Designteam entwickelt ein visuelles Konzept, das die Corporate-Design-Richtlinien des Konzerns respektiert und gleichzeitig einen modernen, hochwertigen Auftritt schafft. Besonderer Fokus liegt auf:
- Layoutraster: Ein flexibles Raster, das verschiedene Inhaltstypen unterstützt, von Fullscreen-Bildern über Datenfolien bis zu Textfolien.
- Farbcodierung: Jeder Geschäftsbereich erhält eine eigene Akzentfarbe innerhalb der Corporate-Design-Palette, um die visuelle Zuordnung zu erleichtern.
- Ikonografie: Ein konsistentes Icon-Set mit über 100 Icons für die häufigsten Themen und Konzepte.
- Bildsprache: Richtlinien für die Bildauswahl, die den Markenauftritt unterstützen.
Master-Template und Folienbibliothek
Parallel zum Design entsteht ein technisch robustes Master-Template. Die Herausforderung: Das Template muss auf allen im Konzern genutzten PowerPoint-Versionen funktionieren, von älteren Office-Versionen bis Microsoft 365, auf Windows und Mac.
Die Folienbibliothek kann am Ende rund 95 fertig gestaltete Folien umfassen, die alle denkbaren Darstellungsformen abdecken: Titelfolien, Textfolien, Datenfolien, Vergleichsfolien, Zeitstrahlfolien, Teamfolien, Zitatfolien und mehr.
Styleguide und Schulung
Zum Abschluss entsteht ein umfassender Styleguide, der alle Regeln für die Nutzung des Systems dokumentiert. Ergänzend bieten sich mehrere Schulungssessions an, etwa für die Unternehmenskommunikation, das Marketing und die Vertriebsleiter.

Möglicher Projektumfang und Wirkung
Beispielhafte Liefergegenstände
- rund 95 professionell gestaltete Folien in einer modularen Bibliothek
- 5 Kernmodule für alle Einsatzszenarien
- 1 Master-Template mit funktionierenden Platzhaltern und Layouts
- über 100 Custom Icons im Unternehmensstil
- 1 Styleguide mit Nutzungsrichtlinien
Mögliche Wirkung
- Konsistenz: Alle Firmenpräsentationen im Konzern folgen demselben visuellen Standard.
- Effizienz: Die Erstellung einer individuellen Präsentation dauert nur noch Minuten statt mehrerer Stunden.
- Aktualität: Zentrale Pflege der Kernfolien stellt sicher, dass immer aktuelle Zahlen verwendet werden.
- Markenauftritt: Der Konzern tritt nach außen einheitlich und professionell auf, unabhängig vom Geschäftsbereich oder der Region.
Die konkrete Zeitersparnis und der Effizienzgewinn hängen vom jeweiligen Unternehmen und seinen Ausgangsmaterialien ab.
Worauf es bei modularen Systemen ankommt
1. Analyse vor Design
Ohne die gründliche Analyse der bestehenden Präsentationen und ihrer Nutzungskontexte entsteht leicht ein System, das an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigeht. Die investierte Zeit für die Analyse zahlt sich mehrfach aus.
2. Nutzerzentrierung ist entscheidend
Das beste Design nützt nichts, wenn die Nutzer es nicht verstehen oder nutzen können. Schulungen und Styleguide sind ebenso wichtig wie das Design selbst.
3. Technische Robustheit
In einem Konzern mit unterschiedlichen IT-Umgebungen muss ein Template auf allen Systemen funktionieren. Erfahrene PowerPoint-Entwickler testen das Template auf mehreren Systemkonfigurationen.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist eine modulare Firmenpräsentation?
Wie bleibt ein modulares System konsistent?
Wie lange dauert die Entwicklung einer solchen Firmenpräsentation?
Können Mitarbeiter das System ohne Schulung nutzen?
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